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Glanzlichter der Buchkunst 16: Der Rosenroman für François I.


Autor:
ISBN: 978-3-201-01887-6
Erscheinungstermin: 2007
Reihenpreis: € 85,00

€ 98,00

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Pierpont Morgan Library, New York, M. 948
Graz 2007, 416 Seiten Reproduktionen,
152 Seiten Kommentar von Margareta Friesen, 13,4 x 19,5 cm,

Ein Jüngling von 20 Jahren träumt in einer Maiennacht von einem paradiesischen Garten. Im schönsten Teil dieses Gartens findet er seine Rose, Symbol für das geliebte Mädchen. Das unbezähmbare Verlangen nach ihr verwandelt ihn von einem Träumer in einen Liebenden. Mit der Werbung um seine Rose beginnt ein langer Weg, der ihn alle Höhen und Tiefen der Liebe durchleben lässt. Alle Seelenregungen, Verwirrungen und Freuden, die ihn auf diesem Weg begleiten, treten als handelnde Personen an ihn heran. Einige verhelfen ihm zu höchster Glückseligkeit, andere wiederum stürzen ihn in tiefe Verzweiflung, ehe er ans Ziel seines Traums, die Eroberung der Rose, gelangt.

Mehr als drei Jahrhunderte hindurch zählte der „Roman de la rose“ zu den meistgelesenen und entsprechend oft kopierten Büchern der französischen profanen Dichtung. In der langen Reihe der Abschriften dieses Liebesromans nimmt das um 1519 für den französischen König François Ier angefertigte Prachtexemplar eine spektakuläre Stellung ein.

Der außergewöhnlich luxuriöse Bildschmuck umfasst insgesamt 107 reizvolle Miniaturen, die die wichtigsten Stationen der Erzählung in eine zarte Bildsprache über-setzen. Diese Illustrationen sind eine wahre Augenweide und machen die Handschrift zu einer erlesenen Kostbarkeit, zu einem Bilderbuch, das auch ohne Lektüre faszinierend ist.

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