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Sancti Bonifacii epistolae

Mainz, 1. Hälfte des 9. Jh.
Bibliografische Angaben
Auf Anfrage

Einleitend schildert Franz Unterkircher, der frühere Direktor der Handschriftenabteilung der Österreichischen Nationalbibliothek, prägnat und doch allgemein verständlich Geschichte, Beschreibung, Schrift und Inhalt der Handschrift. Er kann sich dabei auf die im allgemeinen heute noch anerkannten Ergebnisse Michael Tangls stützen, auf denen die kritische Ausgabe in den "Monumenta Germaniae Historica" (MGH) beruht.

Sehr verdienstvoll ist schließlich das Kapitel über die "Geheimschrift", ein in der Paläographie sehr heikles Thema. Weniger geübten Lesern ermöglicht die Beigabe einer Konkordanz zu den Ausgaben des Serarius und der MGH-Ausgabe Tangls eine Parallellektüre mit dem gedruckten Text. Die sehr sorgfältige karolingische Minuskel des 9. Jh.s (unziale Minuskelform) und die gut gelungenen Faksimile-Tafeln sollten dies jedoch weitgehend überflüssig machen.

Hinweise auf weiterführendes Schrifttum machen diese Faksimile-Ausgabe auch für den Bonifaz-Forscher zu einem wichtigen Arbeitsinstrument. Auch der Paläographie-Unterricht an den Hochschulen wird sich der Ausgabe gerne bedienen.