Die Lilienfelder Concordantiae Caritatis


Autor: M. Roland
ISBN: 978-3-201-01780-0
Erscheinungstermin: 2002

€ 9,90

Lieferbar

Lilienfeld, Stiftsbibliothek CLi 151
Graz 2002. Kommentiert von Martin Roland, 64 Seiten, davon 24 Farbtafeln, Format: 21,5 x 28 cm.
Englische Broschur.
 

Eine umfassende christliche Realenzyklopädie

Um die Mitte des 14. Jahrhunderts schuf Abt Ulrich von Lilienfeld eine Handschrift, die alles bisher Dagewesene übertraf. Sein Ziel war es, den theologischen Bildungsstand seiner Mitbrüder zu heben. Jedes Ereignis in den vier Evangelien sollte mit Vorbildern aus dem Alten Testament und aus der Natur in Zusammenhang gebracht werden. Dabei verließ er sich nicht nur auf die Gelehrsamkeit seiner Sprache, sondern stellte jedem der 238 Abschnitte der Textseite eine den Inhalt illustrierende Bildseite gegenüber. Mit diesem Werk ist nicht nur das bedeutendste theologische Grundsatzwerk entstanden, das in Österreich während des Mittelalters verfaßt wurde, sondern auch eine der am reichsten bebilderten Handschriften.
 

Mit 1190 Bildgeschichten zum biblischen Geschehen

Der Aufbau der Handschrift mit der unmittelbaren Verbindung der 1190 Bildgeschichten und ihren erläuternden Beschreibungen hat nicht nur Ulrichs Zeitgenossen begeistert, sondern läßt auch für den heutigen Betrachter das biblische Geschehen lebendig werden. Die zahlreich enthaltenen Beispiele aus der Natur belegen, daß der mittelalterliche Mensch in allen Erscheinungen seiner Umgebung das göttliche Wirken erkannt hat, wobei viele seiner Vorstellungen den naturwissenschaftlich geprägten Betrachter unserer Zeit zum Schmunzeln anregen. Um die Mitte des 14. Jahrhunderts schuf Abt Ulrich von Lilienfeld eine Handschrift, die alles bisher Dagewesene übertraf.
Sein Ziel war es, den theologischen Bildungsstand seiner Mitbrüder zu heben. Jedes Ereignis in den vier Evangelien sollte mit Vorbildern aus dem Alten Testament und aus der Natur in Zusammenhang gebracht werden. Dabei verließ er sich nicht nur auf die Gelehrsamkeit seiner Sprache, sondern stellte jedem der 238 Abschnitte der Textseite eine den Inhalt illustrierende Bildseite gegenüber. Mit diesem Werk ist nicht nur das bedeutendste theologische Grundsatzwerk entstanden, das in Österreich während des Mittelalters verfaßt wurde, sondern auch eine der am reichsten bebilderten Handschriften.